Du kennst sicher Syrah oder Shiraz, aber kennst du auch den Unterschied zwischen den beiden und wo die Trauben herkommen? Shiraz ist in den letzten Jahren bei vielen zum Favoriten geworden und ist weltweit die sechstmeist angebaute Rebsorte.
Unterschied zwischen Syrah und Shiraz?
Zuerst ist wichtig zu sagen, dass beide Trauben genetisch identisch sind. Trotzdem gibt es oft große Unterschiede in der Herstellung, was den Geschmack stark variieren lässt. Syrah ist meist leichter, während Shiraz oft kräftiger daherkommt. Wo wachsen Syrah und Shiraz?
Die Trauben werden an vielen Orten angebaut, am bekanntesten sind aber Kalifornien, Südafrika, Australien und Frankreich. Außerhalb Frankreichs heißt die Traube meist Shiraz, in Frankreich Syrah. Ursprünglich stammt sie aus dem Südosten Frankreichs und ist eine Kreuzung aus den Sorten Dureza und Mondeuse Blanche. Die bekannte Pinot-Traube könnte also sozusagen der „Großvater“ von Syrah sein.
Besonderheiten der Traube
Syrah und Shiraz ergeben dunkle Rotweine, deren authentischste Version man im nördlichen Rhône-Tal findet. Die Weine zeigen leicht erkennbare Aromen, die rauchig, floral, minzig, pfeffrig oder würzig sein können. In kühleren Klimazonen, wie im nördlichen Rhône oder Victoria in Australien, dominieren meist Minze, Pfeffer und Würze. In wärmeren Lagen sind oft dunkle Beeren, Schokolade und mit der Zeit eine teerartige Struktur zu schmecken.
Servieren und Essen
Shiraz und Syrah sind extrem vielseitige Essensbegleiter. Besonders gut passen sie zu Grillgerichten, vor allem Spare Ribs, Hähnchen, Ente, Burger, Lamm und Schwein – die Liste ist lang. Ein Tipp: Schau dir unsere Essensguide bei der jeweiligen Flasche an, oder nutze Vivino für passende Kombinationen. Was du vermeiden solltest, sind Schalentiere wie Garnelen oder Hummer, sehr delikate Gerichte und extrem saure Speisen.
Shiraz bei Den Sidste Flaske
Bei Den Sid