Burgenland ist eine große Region an der östlichen Grenze Österreichs. Österreich ist vor allem bekannt für seine weltbesten Qualitätsweißweine, aber es gibt auch Regionen wie Burgenland mit einer soliden Auswahl an Rotweinen.
Weine aus Burgenland
Burgenland hat sehr sonnige und kontinentale Sommer, was die Region zum wichtigsten Rotweinproduzenten Österreichs macht. Hier entstehen Rotweine, die hauptsächlich auf den Rebsorten Blaufränkisch und Zweigelt basieren.
Burgenland erstreckt sich als schmaler Landstreifen vom Donauufer bis zum südlichen Steiermark. Im Osten grenzt es an Ungarn, im Westen an die östlichen Alpen.
Klima und Terroir
Burgenland ist in 4 verschiedene DAC-Gebiete unterteilt: Neusiedlersee, Leithaberg, Mittelburgenland und Eisenberg. Die DAC-Bezeichnung zeigt an, woher der Wein stammt und nach welchem Stil er hergestellt wurde.
Neusiedlersee: Der Fokus von Burgenland liegt am Neusiedler See. Der See speichert die Sommerwärme aus der Pannonischen Tiefebene, einem sehr warmen Flora-Gebiet, das große Teile Ungarns und Ostösterreichs umfasst, und verlängert so die Reifezeit bis in den Herbst. Die Böden hier sind sehr unterschiedlich, bestehen aber meist aus trockenem Sand-Lehm und Kies. Ausbruch, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese-Weine aus der Seeregion gehören zu den besten der Welt.
Mittelburgenland, südlich von Neusiedlersee, ist wohl die bemerkenswerteste Rotweinregion in Burgenland. Die Weine wachsen auf schweren, tiefgründigen Tonböden, die das Wasser gut speichern und die Reben während der trockenen Sommermonate optimal versorgen. Die würzigen Rotweine aus Blaufränkisch haben dem Gebiet sogar eine eigene DAC-Titel eingebracht.
Eisenberg: Die meisten Weinberge liegen auf verdichtetem Schluff oder Sand und Kies. Richtung Steiermark findet man junge See- und Flussablagerungen, die sich nach Osten ins Pannonische Becken erstrecken. Im nördlichen und