Süßer Weißwein
Die Geschichte des Weißweins lässt sich bis vor etwa 7.500 Jahren im heutigen Iran zurückverfolgen. Trotz dieser Entdeckung gibt es jedoch kaum mehr Informationen darüber, wann genau der Weinbau begann und wann man zum ersten Mal Wein produzierte und trank – möglicherweise sogar Jahrhunderte früher.
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Die Geschichte des Weißweins lässt sich bis vor etwa 7.500 Jahren im heutigen Iran zurückverfolgen. Trotz dieser Entdeckung gibt es jedoch kaum mehr Informationen darüber, wann genau der Weinbau begann und wann man zum ersten Mal Wein produzierte und trank – möglicherweise sogar Jahrhunderte früher.
Fest steht aber, dass Weißwein (und natürlich auch Rotwein) im Nahen Osten eine bedeutende Rolle spielte.
Im antiken Griechenland war Weißwein schon zur Zeit des Hippokrates bekannt, der ihn als Heilmittel für seine Patienten einsetzte. Hippokrates war ein antiker griechischer Arzt und gilt als „Vater der Medizin“.
Weißwein ist nicht gleich Weißwein
Wie man sieht, hat Wein, und speziell Weißwein, eine lange Geschichte und eine spannende Entwicklung hinter sich. Ein Fun Fact: Obwohl Weißwein durch seine helle Farbe definiert wird und deshalb „weiß“ genannt wird, stammen die Trauben nicht ausschließlich von grünen Sorten. Zum Beispiel ist die bekannte Pinot Grigio, auch Pinot Gris genannt, eine dunkelhäutige Traube, die trotzdem zu hervorragendem Weißwein verarbeitet wird.
Außerdem gibt es unzählige Weißweinsorten, die sich in Säuregehalt, Trockenheit und Intensität unterscheiden.
Süße Weißweine
Süße Weißweine zeichnen sich durch einen niedrigeren Säureanteil und höheren Restzucker aus. Der Restzucker, also der natürliche Zucker aus dem Traubenmost, bestimmt, ob ein Wein als „süß“ oder als „Dessertwein“ gilt. Dadurch schmeckt der Wein süßer und ist besonders beliebt bei weißen Dessertweinen. Vor allem die italienischen Astis sind wegen ihres süßen Geschmacks geschätzt und passen sowohl zum Dessert als auch als hervorragender Tafelwein. Zudem gibt es die bekannte Botrytis cinerea-Methode, bei der die Trauben von einem Edelpilz befallen werden, der die Trauben extrem süß macht. Besonders die Riesling-Traube wird für diese Produktion genutzt.
Wenn du nach süßem Riesling suchst, achte auf die Prädikate „Kabinett“, „Spätlese“ und „Auslese“, die alle auf einen süßen Riesling hinweisen.
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