Valpolicella ist das beliebteste Weinanbaugebiet in der nordöstlichen italienischen Region Veneto. Hier wird jede Menge guter Rotwein produziert, und es ist kein Wunder, warum diese Weine so beliebt sind. Sie sind generell vollgepackt mit intensiven Geschmackseindrücken und dabei trotzdem leicht zu trinken.
Valpolicella ist das beliebteste Weinanbaugebiet in der nordöstlichen italienischen Region Veneto. Hier wird jede Menge guter Rotwein produziert, und es ist kein Wunder, warum diese Weine so beliebt sind. Sie sind generell vollgepackt mit intensiven Geschmackseindrücken und dabei trotzdem leicht zu trinken.
Die Trauben hinter Valpolicella und Geschichte
Valpolicella-Weine bestehen typischerweise aus den Trauben Corvina, Corvinone, Rondinella und Molinara. Corvina gilt als die edelste und traditionellste der vier Rebsorten. Rondinella wurde in den 1960er und 70er Jahren wegen ihres großzügigen Ertrags sehr beliebt, während die blassere, säuerlichere Molinara seit den 60ern an Popularität verloren hat. Corvina ist klar die Traube, die man mit einem guten Valpolicella-Rotwein verbindet.
Corvinone ist etwas später ins Rampenlicht gerückt. Erst 1993 wurde sie als eigenständige Traube erkannt, zuvor hielt man sie für eine Mutation der Corvina, was nicht stimmt. Seit den 1960ern wächst die Valpolicella-Region schnell, vor allem weil sie damals den DOC-Status erhielt.
Wein wird in Valpolicella schon seit den Zeiten der alten Griechen hergestellt. Im 6. Jahrhundert vor Christus schrieb der römische Autor Cassiodorus Notizen über den feinen Wein aus der Gegend, der am Hof des Ostgotenreichs in Italien beliebt war.
Im 15. und 16. Jahrhundert führten Kämpfe mit den Osmanen zu Blockaden der venezianischen Häfen, was die Menge der verfügbaren Exportweine von den griechischen Inseln und aus dem Ausland einschränkte. Das förderte jedoch die Entwicklung heimischer Weinberge bei den Venezianern, die immer weiter in die Hügel von Verona und der Valpolicella-Region vordrangen.
Klima und Terroir
Die Valpolicella-Region ist geprägt von einem milden und oft kühlen Kontinentalklima, beeinflusst durch die Lage zwischen zwei großen Gewässern: dem Gardasee im Westen und der Adria im Südosten. Die Durchschnittstemperatur während der Wach